
Graffiti-Schriften liegen genau dort, wo Typografie auf Street Culture trifft. Sie übernehmen die Energie von Tags, Throw-ups und Murals – und übersetzen sie in digitale Schrift, die du in Logos, Postern, Tattoos, YouTube-Channel-Art und Social-Media-Designs einsetzen kannst. Das TypeType-Studio arbeitet mit vielen Designer:innen, die vor einer klassischen Herausforderung stehen: Wie bleibt der Look roh, urban und „street“, ohne dass Lesbarkeit, Flexibilität und die rechtlich saubere Nutzung in kommerziellen Projekten verloren gehen?
In diesem Guide schauen wir uns an, was Graffiti-Schriften sind, welche Styles es beim Graffiti-Lettering gibt, und wir gehen durch mehr als 10 der besten Graffiti-Fonts – von Premium-TypeType-Schriften mit kostenlosen Trials bis hin zu einigen der besten kostenlosen Graffiti-Schriften von Google und anderen Plattformen. Außerdem bekommst du praxisnahe Beispiele, lernst, wann du eine Lizenz brauchst, und erhältst Tipps, wie du Graffiti-Schriften effektiv in Canva, Adobe Photoshop, Illustrator und anderen Design-Tools nutzt.
Was sind Graffiti-Schriften?
Graffiti-Schriften sind digitale Typefaces, die die visuelle Sprache von Street Art nachahmen: fette Formen, expressive Kurven, enge Spationierung und manchmal absichtlich „schmutzige“ handgezeichnete Texturen. Sie können wie Bubble Letters wirken, wie Wildstyle-Graffiti-Schriften mit ineinandergreifenden Strichen, wie schnelle Tag-Signaturen, wie 3D-Blockbuchstaben oder wie kalligrafisch inspirierte Skripts.
Im Kern geht es bei Graffiti-Schriften um Selbstausdruck. Sie transportieren Attitüde, Bewegung und Persönlichkeit deutlich stärker als eine neutrale Sans Serif. Viele Graffiti-Letter-Fonts übertreiben Kontraste, fügen Drips oder Splashes hinzu oder verzerren die Buchstaben so, dass sich das ganze Alphabet wie ein zusammenhängendes Piece anfühlt. Genau deshalb nutzen Designer:innen sie, wenn sie für Musik, Streetwear, Gaming, Sport oder jugendorientierte Brands einen coolen, rebellischen, urbanen Look brauchen.
Die Wahl des passenden Graffiti-Lettering-Styles ist entscheidend. Ist der Stil zu komplex, kann niemand deinen Titel lesen. Ist er zu simpel, geht die Street-Edge verloren. Ziel ist es, Stil, Stimmung und Lesbarkeit an das Projekt anzupassen.
Top 10 der besten Graffiti-Schriften für 2025
Unten findest du eine aktualisierte Liste von 10 der besten Graffiti-Fonts aus der TypeType-Kollektion. Diese Typefaces sind keine „echten“ Spray-Paint-Alphabete – aber sie lassen sich hervorragend als Graffiti-Schriften einsetzen, sobald du Farbe, Texturen und Effekte in Photoshop, Canva oder Illustrator ergänzt. Zusammen decken sie verschiedene Graffiti-Font-Typen ab: Bubble, tagartige Skripts, experimentelle Display-Grotesks und urbane Sans Serifs.

TT Berlinerins — Kontrast-Paar mit Retro-Street-Charme
Typ: Kontrast-Paar (elegantes Script + Grotesk)
Ideal für: Retro-Street-Poster, kalligrafische Graffiti-Letters, Logo-Wordmarks
TT Berlinerins ist ein Kontrast-Paar aus zwei Schriften: einem eleganten Script und einer Sans, inspiriert von Holzlettern-Postern des frühen 20. Jahrhunderts. Das Script funktioniert fast wie eine kalligrafische Graffiti-Schrift: fließende Striche, stylische Kurven, starke Persönlichkeit. Die Sans bringt einen Old-School-Street-Look, der an historische Beschilderung erinnert. Nutze das Script für das Haupt-Lettering und die Sans für Daten, Zahlen und begleitenden Text.
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TT Marks — Vintage-Sign-Painting-Script für urbanes Lettering
Typ: dekoratives handschriftliches Script
Ideal für: Street-Food-Logos, Shopfronts, tattoo-inspiriertes Lettering, Poster
TT Marks basiert auf klassischem amerikanischem Sign Painting und fühlt sich an wie handgemalt – auf Wand oder Truck. Es hat einen dynamischen Rhythmus, sichtbare Pinselbewegungen und eine nostalgische Stimmung, die perfekt in Street-Art-Graffiti passt. Ideal, wenn deine Graffiti-Schrift handgemacht wirken soll, aber aus der Distanz lesbar bleiben muss – super für Menüs, Festival-Branding und Old-School-Graffiti mit warmem, analogem Ton.
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TT Biersal — verspielte Display-Sans mit Poster-Vibes
Typ: expressive Display-Sans Serif
Ideal für: Festivalposter, Getränkelabels, Streetwear-Drops
TT Biersal ist eine freiheitsliebende Display-Sans, inspiriert von einem deutschen Poster aus den 1930ern. Bold, abenteuerlich und ein bisschen wild – dadurch eignet sie sich hervorragend als Graffiti-Type-Font für Headlines, Titel und „fun“ Lettering auf Packaging oder Event-Grafiken. Mit Outlines, Shadows und Drip-Effekten entsteht ein einzigartiger Graffiti-Alphabet-Font, der trotzdem gut und sauber in kommerziellen Projekten funktioniert.
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TT Supermolot Neue — futuristische Urban-Grotesk für 3D-Pieces
Typ: modulare Sans Serif, Techno/Industrial
Ideal für: 3D-Graffiti-Fonts, Gaming, Urban-Tech-Branding
TT Supermolot Neue ist eine kraftvolle modulare Sans mit kantigen, „abgeschnittenen“ Formen. Ursprünglich für Game-Interfaces entwickelt, passt sie perfekt in urbane Graffiti-Designs, sobald du Größe übertreibst und 3D- oder Glitch-Effekte nutzt. Ideal für Poster-Titel, Album-Cover oder street-art-inspirierte Interfaces, wenn du einen coolen, scharfen, futuristischen Look willst – statt klassischer Bubble-Graffiti.
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TT Disruptors — Marker-Script für Tags und Throw-Ups
Typ: markergezeichnetes handschriftliches Script
Ideal für: Graffiti-Tag-Fonts, Throw-up-Style-Logos, Album-Art
TT Disruptors ist ein „ductiles“ Marker-Script mit energiegeladener, leicht unruhiger Textur. Einer der besten Fonts für Graffiti-Tags im TypeType-Katalog: schnelle Handlettering-Anmutung, aber genug Struktur, um in Logos und kurzen Phrasen lesbar zu bleiben. Für einen kalligrafischeren Tattoo-Graffiti-Effekt bietet sich TT Gentlemens an – ähnlich emotional, aber mit feineren Strichen.
Visuelle Idee: Setze ein einzelnes Wort in Versalien, gib ihm eine dicke Kontur und füge in Photoshop subtile Drips hinzu – fertig ist ein unkomplizierter Throw-up-Look.
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TT Rounds Neue — Rounded Sans für Bubble-Graffiti-Effekte
Typ: weiche Rounded Sans Serif
Ideal für: Bubble-Graffiti, Kids-Brands, spielerische Street-Designs
TT Rounds Neue ist eine weiche, freundliche Rounded Sans. In leichten Schnitten wirkt sie minimal, in Bold/Black wird sie „puffy“ und fast toy-like. Dadurch ist sie eine starke Basis für Bubble-Graffiti: Outlines, Highlights und Schatten drauf – und du bekommst simple Graffiti-Fonts, die auf Postern, Street-Festivals oder Youth-Events super funktionieren und aus der Distanz gut lesbar sind.
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TT Bakers — warme Serif mit softer Street-Attitüde
Typ: fließende Serif (Text + Display)
Ideal für: Editorial-Street-Projekte, Retro-Logos, „Old-School“-Graffiti-Titel
TT Bakers ist eine fließende Serif mit sanftem Charakter. Entwickelt als vielseitigere Version von TT Phobos: ausgewogener Kontrast, großzügige Spationierung, asymmetrische Serifen mit „richtunggebendem“ Rhythmus. In fetten Schnitten kann TT Bakers in Editorial-Layouts, Postern oder tattoo-inspirierten Designs als Old-School-Graffiti-Vibe funktionieren – besonders mit Texturen und kontrastreichen Farbschemata.
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TT Geekette — experimentelle Slab für crazy Display-Lettering
Typ: experimentelle Slab Serif / Display Serif
Ideal für: crazy Graffiti-Fonts, experimentelle Street-Poster, boldes Branding
TT Geekette ist eine experimentelle Serif mit Slab-Features und sehr flexiblem Charakter. TypeType taggt sie als dekorativ, wild, verspielt und künstlerisch – genau das, was du brauchst, wenn du Graffiti-Schriften für unkonventionelle Projekte suchst. Die Formen wirken etwas geeky und quirky – perfekt, wenn du einen einzigartigen Graffiti-Look willst, ohne komplett handschriftlich zu werden.
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TT Frantz — schmale experimentelle Grotesk mit wilden Details
Typ: experimentelle variable Grotesk
Ideal für: schmale Graffiti-Letters, Poster-Headlines, Digital Art
TT Frantz ist eine schmale variable Schrift, bei der du über eine Variable-Achse die Mittellänge anheben oder absenken kannst. Getaggt als fun, weird, wild und dekorativ – dadurch funktioniert sie sehr gut für Graffiti-Letters und crazy condensed Titles. Groß setzen, variable Einstellungen tweaken, dazu Color-Blocks oder Spray-Texturen – und du bekommst einen frischen urbanen Look, ohne klassische Tag-Ästhetik zu kopieren.
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TT Paplane — squared Display-Sans für moderne Street Art
Typ: eckige Display Sans Serif
Ideal für: moderne Street-Art-Fonts, zahlenlastige Layouts, „clean“ Graffiti-Logos
TT Paplane ist eine eckig anmutende Display-Sans, die „aus der Kindheit angeflogen“ kommt – inspiriert von Papierfliegern. Ihre geometrischen Formen und luftige Konstruktion machen sie ideal für moderne Graffiti-Number-Fonts, street-art-inspirierte Logotypes und Poster-Titel, die cool und contemporary wirken sollen – nicht rough und dirty. Kombiniere TT Paplane für die Headline mit einer neutralen Sans für Fließtext, und du bekommst ein urbanes Typo-System, das trotzdem angenehm lesbar bleibt.
Kostenlos oder bezahlt? Premium Display-Familie mit Trial-Fonts
Zusammen liefern dir diese zehn TypeType-Schriften eine komplette Palette an Graffiti-Art-Fonts: Scripts für Tags, bubbly Rounded-Fonts für weiches Lettering, kondensierte Grotesks für edgy Urban Graffiti und experimentelle Display-Type für einzigartige, auffällige Pieces. Du kannst alle über kostenlose Trial-Fonts testen und danach die passenden Lizenzen kaufen, sobald der Look in deinen Street-inspirierten Designs sitzt.
Verschiedene Typen von Graffiti-Schriften
Graffiti-Art-Fonts gibt es in vielen Stilen. Wenn du die Hauptkategorien kennst, wählst du gezielter – statt zufällig aus einer riesigen Sammlung.
Bubble-Graffiti-Schriften
Bubble-Graffiti-Schriften haben runde, aufgeblasene Formen – wie Ballons oder Seifenblasen. Die Outlines sind dick, die Innenräume weich, und Buchstaben überlappen oft. Designer:innen nutzen sie für kinderfreundliche Projekte, spaßige Street-Events oder Musikfestivals, bei denen der Vibe eher playful als aggressiv sein soll.
Für den Bubble-Look kombiniere eine Rounded-Schrift wie TT Rounds Neue mit starken Konturen, Schatten oder einem Drip-Effekt. Ein paar simple Highlights und Splashes – und du bekommst bubbly, easy Graffiti-Fonts, die aus der Distanz gut lesbar bleiben.
Wildstyle-Graffiti-Schriften
Wildstyle-Graffiti-Schriften imitieren die komplexen Pieces auf Zügen oder großen Wänden: viele Pfeile, verschachtelte Formen, Outlines und Layer. In digitaler Typografie wird dieser Effekt meist etwas zurückgenommen, aber du bekommst trotzdem verdrehte Verbindungen, gestreckte Buchstaben und unerwartete Winkel.
Perfekt für Album-Cover, Street-Culture-Events und Designs, bei denen du kein langes Textvolumen brauchst, aber maximale Attitüde. Für bessere Lesbarkeit kombiniere Wildstyle-Schriften mit einer cleanen Sans Serif aus dem TypeType-Katalog für Begleittext.
Graffiti-Tag-Schriften
Tag-Fonts imitieren das spontanste Graffiti: Signaturen in einer einzigen fließenden Bewegung. Meist dünn bis medium, oft kursiv oder mit Calligraphy-Einfluss.
Schriften wie TT Disruptors und Permanent Marker sind starke Tag-Fonts: sie fühlen sich wie schnelles Handlettering an, aber die Formen sind sauber gebaut, sodass Buchstaben und Zahlen lesbar bleiben. Nutze Tag-Fonts für Logos, Wordmarks und kurze Phrasen – vermeide lange Absätze.
3D-Graffiti-Schriften
3D-Graffiti ist oft weniger eine Frage der Schriftdatei als der Behandlung der Typo. Breite oder blockige Typefaces eignen sich gut für 3D-Tiefe in Photoshop oder Illustrator: Extrusionen, Verläufe, Licht und Schatten.
Dieser Style funktioniert super auf Postern, in Game-Interfaces und YouTube-Thumbnails. Prüfe das Ergebnis immer in klein: zu viele Details in 3D können die Lesbarkeit killen.
Old-School- & Urban-Graffiti-Schriften
Old-School-Graffiti erinnert an klassische Subway-Lettering: bold, kondensiert, manchmal mit simplen Drips oder Outlines. Urban-Graffiti ist breiter: jede Typo, die sich „city“ anfühlt – von schweren Sans Serifs bis zu industriellen Designs wie TT Supermolot Neue.
Old-School passt für Retro-Hip-Hop-Branding, Throwback-Events oder Projekte, die den Pionieren von Graffiti Tribut zollen. Urban Styles sind ideal, wenn du Street-Mood willst, aber sauberere, corporate-friendly Typografie brauchst.
So nutzt du Graffiti-Schriften effektiv
Graffiti-Schriften haben viel Charakter – darum funktionieren sie am besten in kurzem, wirkungsstarkem Text: Logos, Poster, Cover Art, Key Headings. Ein paar praktische Tipps:
- Schrift und Kontext matchen
Für Youth-Fashion oder Streetwear-Drops: bold, stylisch, mit starker Form. Für Tattoo-Studios: kalligrafische Graffiti-Schriften wie TT Gentlemens oder TT Marks wirken passender und zeitloser. Für Gaming/Tech: modulare Fonts wie TT Supermolot Neue geben ein digitales Street-Feeling ohne Overkill. - Mit neutralen Begleitern kombinieren
Die meisten Graffiti-Schriften sind Display-Typefaces. Kombiniere sie mit neutralen Sans/Serifs für Fließtext, damit deine Designs lesbar bleiben. Der TypeType-Katalog bietet viele Text- und Display-Schriften zum Mixen. - In Canva, Adobe & Co. nutzen
Viele dieser Fonts kannst du in Canva als Brand-Assets hochladen – oder webverfügbare Typefaces wie Rubik Spray Paint und Permanent Marker direkt in Canva und Google Docs nutzen. In Photoshop und Illustrator funktionieren alle TypeType-Fonts, sobald sie installiert sind oder über Services synchronisiert werden. - Effekte nutzen – aber Lesbarkeit nicht zerstören
Graffiti-Schriften reagieren stark auf Textur und Effekte. Du kannst:
- Outlines und Schatten hinzufügen, um Tiefe zu erzeugen.
- Layer-Styles für Drip-, Spray- oder Glow-Effekte in Photoshop nutzen.
- Zusatzelemente per Hand zeichnen: Pfeile, Splashes, Kronen etc.
Denk an Namen, Stil jedes Buchstabens, Zahlenformen – wie Bubble-Outlines, Drip-Details und Wildstyle-Verbindungen simple Lettering in etwas „crazy & cool“ verwandeln. Ziel: Level up, ohne Klarheit zu verlieren.
5. Kontrast und Hierarchie checken
Auf komplexen Hintergründen (Fotos, Texturen) muss der Kontrast stimmen. Nutze Farbflächen, Overlays oder Konturen um die Buchstaben. Baue klare Hierarchie: eine Haupt-Headline im Graffiti-Stil, dazu simpler Sekundärtext.
Kostenlose vs. bezahlte Graffiti-Schriften
Es gibt viele Orte für kostenlose Graffiti-Schriften:
- Google Fonts — sicher für Web und viele Print-Projekte, mit klaren Lizenzen.
- Canva — integrierte Bibliothek aus kostenlosen und Pro-Fonts für Designs auf der Plattform.
- Marktplätze & Kreativplattformen — z. B. Seiten ähnlich wie Creative Fabrica, die „graffiti cool fonts“ für bestimmte Projekte anbieten.
Aber: „free“ bedeutet nicht automatisch „free for commercial use“. Manche Fonts sind nur für private Projekte erlaubt, andere verlangen Attribution, wieder andere erlauben kommerzielle Nutzung mit Einschränkungen. Checke immer die Lizenzinfos, bevor du Graffiti-Fonts in bezahlter Arbeit nutzt.
TypeType erklärt die wichtigsten Lizenztypen – Desktop, Web, App, Digital Ads, Video, eBook, Server, Unlimited und mehr – im Licensing-Guide und in der FAQ. Kurz gesagt: Du wählst die Lizenz danach, wie die Schrift genutzt wird: auf Screens, im Print, in Apps oder im Broadcast. Trial-Fonts sind nur für Layouts und Mockups erlaubt, nicht für veröffentlichte oder kommerzielle Endprodukte.
Bezahlte Fonts – besonders von professionellen Studios wie TypeType – sind meist technisch besser gebaut: viele Sprachen, erweiterte Alphabete, Tests in verschiedenen Umgebungen. Deshalb sind sie für langfristiges Branding und große Kampagnen oft zuverlässiger als zufällige Free-Downloads.
Inspirierende Beispiele für Graffiti-Schriften
Hier ein paar typische Use-Cases aus realen Projekten – keine strikten Rezepte, eher Inspiration, damit du deine eigenen Beispiele ausprobieren kannst:
Streetwear-Logo
- TT Disruptors oder Permanent Marker für das Haupt-Logotype.
- Dazu eine neutrale Sans Serif für Kleingedrucktes (Season/Collection).
- Dezente Spray-Texturen hinter den Buchstaben für echtes Street-Feeling.
Music- oder YouTube-Channel-Cover
- Wildstyle-inspirierter Font oder 3D-Effekte plus urbanes Foto als Background.
- Drips oder auffällige Zahlenformen für Episoden/Zahlen/Daten.
- Subtitles in einer simplen, guten Sans, damit es auf kleinen Screens lesbar bleibt.
Tattoo-Flash-Sheet
- Phrasen in kalligrafischen Graffiti-Schriften wie TT Gentlemens setzen, Spacing manuell anpassen, dann per Hand nachzeichnen für ein komplett individuelles Piece.
- Type als Basis hilft, konsistent per Hand zu zeichnen – auch ohne Profi-Letterer-Skills.
Event-Poster oder Festival-Programm
- Urbane Schrift wie TT Supermolot Neue für den Haupttitel.
- Farbflächen und hoher Kontrast, damit das Lettering auf busy Hintergründen steht.
- Kleinere Infos (Time/Place/Tickets) in gut lesbarer Schrift.
Digitale Illustration oder Graffiti-Zeichenpraxis
- Starte mit einem Basisalphabet in einer Graffiti-Type-Schrift, drucke es aus, pausiere und modifiziere die Buchstaben.
- Experimentiere mit Styles: Bubble, Tag, 3D, Cursive – so lernst du die Struktur der Buchstaben, bevor du dein eigenes Alphabet designst.
Fazit
Graffiti-Schriften sind mehr als „coole Fonts, die nach Graffiti aussehen“. Sie sind Storytelling-Tools: Sie fangen Street-Energie, die Stimmung einer Musikszene oder die Persönlichkeit einer Brand in wenigen Buchstaben ein. Die besten Graffiti-Schriften balancieren Ausdruck und Lesbarkeit – und werden von klaren Lizenzen gestützt, damit du sie sicher in kommerziellen Projekten nutzen kannst.
TypeType hat eine große Kollektion expressiver Display- und Script-Schriften gebaut – von Marker-Scripts wie TT Disruptors bis zu Rounded Sans Serifs wie TT Rounds Neue – die in urbanen und graffiti-inspirierten Designs hervorragend funktionieren. Mit kostenlosen Trials und einem eigenen Free-Fonts-Bereich kannst du unterschiedliche Typefaces testen und danach die perfekte Option für die finale Produktion auswählen.
Wenn du tiefer einsteigen willst, stöbere im TypeType-Font-Katalog und im Blog – dort findest du mehr über Display-Fonts, Font-Licensing und Typo-Tipps. So wird jedes Graffiti-Lettering-Piece, das du baust – von simplen Tags bis zu fancy 3D-Titeln – nicht nur visuell stark, sondern auch technisch und rechtlich sauber.
FAQ
Was sind Graffiti-Schriften und wie unterscheiden sie sich von normalen Schriften?
Graffiti-Schriften sind meist Display- und dekorative Typefaces, die Street-Lettering nachahmen: Marker-Tags, Bubble-Formen, Wildstyle-Verflechtungen und ein handgezeichneter, bewusst „unperfekter“ Look. Im Gegensatz zu „normalen“ Textschriften sind sie eher für Impact und Emotion (Headlines/Akzente) gedacht – nicht für lange Fließtexte.
Kann man Graffiti-Schriften in kommerziellen Projekten verwenden?
Ja – sofern du die passende kommerzielle Lizenz für deinen Use Case hast (Logo, Print, Web, App usw.). Trial-Versionen sind nur zum Testen gedacht und dürfen nicht kommerziell eingesetzt werden.
Wo kann man kostenlose Graffiti-Schriften sicher herunterladen?
Am sichersten sind offizielle Quellen und seriöse Bibliotheken. TypeType hat eine Free-Fonts-Seite, und diese Schriften werden unter der SIL Open Font License (OFL) 1.1 bereitgestellt.
Was ist der Unterschied zwischen bezahlten Graffiti-Schriften und kostenlosen Optionen?
Bezahlte Fonts bieten meist klarere rechtliche Abdeckung für bestimmte Nutzungen (Desktop/Web/App etc.) und Support. Bei TypeType unterscheiden sich Trials technisch nicht von den kommerziellen Fonts (gleiche Zeichen, Features, Hinting), sind aber auf Testzwecke beschränkt.rnWichtig: SIL OFL gilt für Free Fonts, aber nicht für TypeTypes kommerzielle Fonts, die mit „TT“ beginnen.
In welchen Programmen kann man Graffiti-Schriften nutzen (Photoshop, Illustrator, Figma usw.)?
Wenn die Schrift auf deinem System installiert ist, kannst du sie in den meisten Programmen nutzen, die Systemfonts unterstützen – inklusive Design- und Text-Apps. Eine Desktop-Lizenz deckt in der Regel die Nutzung auf einem Computer in Editoren und in Layouts/Grafiken ab.
Kann man Graffiti-Schriften unter Windows und macOS installieren?
Ja. Du installierst sie auf Windows und macOS wie normale Font-Dateien. Achte nur auf die Lizenzbedingungen und darauf, dass eine Desktop-Lizenz an die Anzahl der Arbeitsrechner gebunden ist, auf denen die Schrift installiert wird.
Eignen sich Graffiti-Schriften für Logos und Corporate/Brand Identity?
Ja – besonders wenn du für kurze Namen/Marks einen gut lesbaren Stil wählst und die richtige Lizenz nutzt. Eine Desktop-Lizenz deckt typischerweise auch den Einsatz in Logos und in Grafiken für Websites und Social Media ab.
